Der Bass Manuel Pollinger studierte Gesang und Oper an den Musikschulen in Genf und Freiburg im Breisgau. Zuletzt bei der Mezzosopranistin Mareike Morr, sowie privat bei Prof. KS. Regina Werner-Dietrich in Leipzig.
Seine Ausbildung ergänzte er durch Gesangskurse bei Alexander Mayr, Stephan Genz, Prof. Thomas Heyer, Gudrun Bär, Christine Schweitzer, Matthew Rose, Kirsten Schötteldreier, Rachel Bersier, Margreet Honig, Marcin Habela, Carlo Colombara und Dorothea Wirtz.
Während seines Studiums durfte er bereits Partien wie Eraste (Les fêtes vénitiennes), Gremio und Paul (Kiss me Kate), Le Fauteuil (L’enfant et les sortilèges), Sarastro (Die Zauberflöte) und Baculus (Der Wildschütz) singen.
Solistische Konzertengagments führten ihn an die Victoria Hall in Genf, die Tonhalle Zürich, das Berner Münster und das Rhonefestival für Liedkunst in Brig. Sein Konzertrepertoire umfassen Werke wie das Requiem von Mozart, Jommelli und Fauré, die Matthäuspassion (Bach), Krönungsmesse (Mozart), Messias (Händel) und Threni (Strawinsky).
Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Unterricht und Coachings bei Nina Uhari, Rachelle Jonck, Sherman Lowe, Lavinia Cerches; Nicolai Cok, Ulrich Staerk, Amy Lane, Jeanne-Michèle Charbonnet und John Norris.
In der Saison 23/24 sang er den Tod (Kaiser von Atlantis), Procolo (Viva la mamma), Torillo (La sorcière, Erlanger), die Solopartie in Fauré’s Requiem, Senn Rees (Hasli-Kantate, Daetwyler) sowie Calchas und Arcas (Iphigénie en Aulide, Gluck).
Er trat auch bereits in einigen spartenübergreifenden Musiktheaterprojekten auf und sang Rollen in zeitgenössischen Opern wie beispielsweise 2023 in der Oper Stillhang von Christian Spitzenstätter an der Oper Brandenburg, wo er die drei Partien Dr. Seif, Breetz-Becker und Schwarzmann verkörperte.
Zur Zeit wir er stimmlich von der italienischen Sopranistin Donata D’Annunzio Lombardi betreut.